Fachklinik



Die Sauerlandklinik in Hachen wurde am 1. Mai 1964 eröffnet und mit 125 Betten in Betrieb genommen. In dieser Zeit war es schwer, ausreichend Personal zu bekommen, um so erfreulicher war es, dass man die Schönstätter Marienschwestern gewinnen konnte, die Pflege der Patienten zu übernehmen. Als Spezialeinrichtung machte sich die Sauerlandklinik bald einen Namen und Patienten aus dem ganzen Bundesgebiet wurden hier behandelt. Ende der 60er Jahre wurde ein Schwesternhaus und kurz darauf ein Personalwohnheim gebaut, um die Mitarbeiter aus der weiteren Region unterbringen zu können.
1975 errichtete man ein großzügiges Schwimmbad und die Bäderabteilung wurde wesentlich vergrößert. Gleichzeitig entstand die Ergo-Therapie und geeignete Räume für Röntgen, EKG und EEG wurden geschaffen. Aufgrund der hohen Auslastung der Klinik wurde der Planbettenanteil von 125 auf 141 Betten erhöht und im Krankenhausbedarfsplan NRW festgeschrieben.
Im Jahre 1990 wurde mit Mitteln des Landes NRW ein behindertengerechter Anbau mit 44 Betten errichtet. Großzügige Therapieräume und ein neuer Patientenspeisesaal rundeten die Baumaßnahme ab. Ebenfalls wurden die Außenanlagen behindertengerecht gestaltet. Neue Parkplätze für Rollstuhlfahrer und ebene Wege in einem schönen Park sorgen für die nötige Mobilität der betroffenen Patienten.
In den weiteren Jahren hat sich die Sauerlandklinik sowohl von der medizinischen Entwicklung aber auch weiterhin baulich zu einer bedeutenden Spezialklinik für Multiple-Sklerose-Kranke entwickelt.

