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Sozialdienst
Die Aufgabe des Sozialdienstes ist es, dem Patienten die Rückkehr in sein gewohntes soziales Umfeld oder die Gestaltung einer neuen Lebensperspektive zu erleichtern.

Sozialdienst

dirkwinkel annette

Annette Dirkwinkel

Der Krankenhaus-Sozialdienst hat sich seit Oktober 1990 als ein eigenständiger Fachdienst innerhalb der Sauerlandklinik Hachen etabliert. Er wird von der Diplom-Pädagogin Annette Dirkwinkel angeboten.

Der Sozialdienst ergänzt die ärztliche und pflegerische Versorgung im Krankenhaus durch fachliche Hilfen für Patienten, die persönliche und soziale Probleme im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung oder Behinderung haben. Der Sozialdienst arbeitet dabei eng mit den anderen Berufsgruppen innerhalb des Krankenhauses und mit Diensten, Institutionen und Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens zusammen.

Die Aufgabe des Sozialdienstes ist es, dem Patienten die Rückkehr in sein gewohntes soziales Umfeld oder die Gestaltung einer neuen Lebensperspektive zu erleichtern. Der Sozialdienst berät dabei die Patientinnen und Patienten sowie deren Bezugspersonen in sozialen Fragen. Er unterstützt sie bei der Erschließung von Sozialleistungen, bei der Vermittlung von Hilfen zur Bewältigung des Alltags und der Einleitung und Koordination erforderlicher Hilfen nach der stationären Entlassung.

Beispiele für die konkrete Krankenhaus-Sozialarbeit sind die Aufklärung und / oder Erschließung möglicher Hilfsangebote, wie :

  • Vorbereitung und Überleitung in die ambulante häusliche Krankenpflege
  • Vermittlung von Essen auf Rädern oder anderen mobilen Hilfsdiensten
  • Vorbereitung und Durchführung der Verlegung in stationäre und teilstationäre Pflegeeinrichtungen und andere Wohnformen
  • Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung für die Durchsetzung sozial-rechtlicher Ansprüche (z.B. Beantragung eines Schwerbehindertenausweises, Pflegegeld, Wohngeld , Rente etc.)
  • Beratung und Hilfen  zum Betreuungsrecht
  • Informationen über Angebote psycho-sozialer Beratungsdienste (z.B. bei Suchtproblemen, Ehe - und Familienkonflikten etc.)
  • Informationen über Selbsthilfegruppen und andere Hilfsorganisationen
  • Unterstützung bei der beruflichen Rehabilitation / Arbeitsplatzsicherung
  • Hilfe bei drohender Obdachlosigkeit
  • u.a.

Eine Kontaktaufnahme zwischen dem Sozialdienst und dem Patienten kann erfolgen:

  • auf Wunsch des Patienten und / oder  seiner Angehörigen
  • auf Initiative des Sozialdienstes
  • auf Anregung von Mitarbeitern verschiedener Dienste des Krankenhauses
  • auf Anregung von Trägern und Institutionen sozialer und rehabilitativer Hilfen außerhalb des Krankenhauses
  • auf Anregung von Behörden.